140420151937La Grande Nation

Manchmal braucht Ihr Texter auch Erholung, vorzugsweise irgendwo am Meer. An Ostern wurden also die Koffer gepackt und frühmorgens der Weg nach Frankreich unter die Räder genommen. Wir hatten uns eine richtige „Tour de France“ vorgenommen.

Die ganze Familie ist begeistert von den verspielten Schlössern entlang der Loire. Das alleine würde schon die zwei Wochen Ferien komplett ausfüllen. Wir haben aber nur gerade eine Übernachtung in der Region geplant. Wie findet mal also die schönsten Schlösser? Das Internet weiss Rat: Direkt in Amboise (wo selbst ein schönes Schloss steht), gibt es die Ausstellung „Mini-Châteux Val de Loire“ (Link). Fast dreissig Modelle geben einen guten Überblick über die schönsten Schlösser.

Dann geht die Fahrt weiter. Die Bretagne ist unser Ziel. Mit den Kindern einmal die Hinkelsteine in Carnac anzusehen und eine kurze Tour mit dem Auto und zu Fuss entlang der Côte Sauvage Richtung Quibéron. Schönes Wetter und milde Frühlingstemperaturen machen Lust auf den Sommer. Es gefällt uns dort so gut, dass wir noch um einen Tag verlängern.

Mit einer Übernachtung in Les-Sables-d’Olonne und einem gemütlichen Spaziergang bereiten wir uns auf die wärmeren Temperaturen im Süden vor. Und am nächsten Tag nehmen wir das nächste Teilstück unter die Räder: bis nach Arcachon. Zuerst eine 3-stündige Wanderung durch das grosse Vogelschutzgebiet, wo im Laufe des Jahres um die 300 (Zug-)Vogelarten nach Nahrung und einem Rastplatz suchen. Und weil wir gerade so fit sind, machen wir uns am gleichen Tag noch auf zur grössten Sanddüne Europas. Die ist auch wirklich eindrücklich. Rund 100 m hoch und 2.5 km lang ist sie. Mehr Infos und tolle Bilder gibt’s hier.

Im Internet-Zeitalter wird natürlich das Arbeiten auch flexibler. Und so kann es denn durchaus vorkommen, dass mich Aufträge auch in den Ferien erreichen. Ich nehme mir also zwei Abende Zeit, um zu arbeiten. Spannende Aufträge, worüber ich hier aber nichts weiter sagen möchte.

Und dann ging es dann ganz nach Süden. Vom Atlantik weiter zum Mittelmeer. In der Provence machten wir unseren nächsten Zwischenhalt. In Grau-du-Roi, um genau zu sein. Dieses kleine Dorf, von Mittelmeer und Sumpfgebiet umgeben, wo noch wilde Flamingos leben, hat mit „Grau“ wirklich nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, es bot einen wunderbaren Strand. Genau richtig, um noch einmal richtig Sonne zu tanken, bevor es wieder nach Hause ging.

 

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