Man muss nicht alles selbst sagen…

Das Problem mit Zitaten aus dem Internet ist es, dass man vielen davon nicht trauen kann.Man muss nicht alles selbst sagen

Es gibt Dinge, die möchte man selbst lieber nicht sagen. Andere Dinge möchte man zwar sagen, hat aber keine Ahnung, auf welche Art man sie sagen könnte. Hier kann ein Zitat gute Dienste leisten. Wenn Sie Ihren Vortrag mit einem oder zwei passenden Zitaten anreichern, können Sie Ihre Zuhörer beeindrucken und gleichzeitig eine Botschaft vermitteln.

Dass Sie dazu nicht einmal selbst um eine aussergewöhnliche Formulierung ringen müssen, ist der positive Nebeneffekt des Zitats. Damit Sie von dieser edlen Form des Kopierens profitieren können, sollten Sie diese aber nicht übernutzen. Ein gutes Zitat kann bereichernd wirken, mehrere sind schnell zu viel.

Doch wo findet man geeignete Zitate?

Im Internet findet sich fast zu jedem Thema ein passendes Zitat. Auf diesen Plattformen finden Sie vermutliche, was Sie brauchen:

www.zitate.de

www.zitate.net

de.wikiquote.org

Und wie immer gilt: Sie müssen den Urheber Ihres Zitats angeben. Ansonsten begehen Sie einen Diebstahl am geistigen Eigentum eines anderen. Selbst über den Tod einer Person hinaus gilt ein Urheberrecht auf geistige Werke. Und für alle, die trotzdem ein Zitat ohne Angabe des Urhebers bringen wollen, hat George Bernhard Shaw eine Antwort parat: „Die Strafe des Lügners ist es nicht, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern dass er selbst niemandem mehr glauben kann.“

Sie sehen, man kann ein Zitat ganz einfach und flüssig in einen Text einbauen. Wenn Sie ein Zitat verwenden, überprüfen Sie immer auch die Quelle. Damit Sie nicht am Ende als Dummkopf dastehen. Wenn Sie diese Regeln berücksichtigen, können Sie mit passenden Zitaten brillieren und intelligent wirken.

Viel Freude beim Zitieren.

Ihr

Markus Kessler

Neue Redner braucht das Land

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Foto: „Picswiss UR-27-05“ von Roland Zumbühl (Picswiss), Arlesheim

Die Werte beschwören am 1. August

Schon bald kommen sie wieder, die alljährlichen 1.-August-Reden. Und vielleicht dürfen Sie ja dieses Jahr auch eine Ansprache halten. Doch was sagt man zu solchen Gelegenheiten. Alles wurde schon hundert Mal gesagt. Und vielleicht wollen Sie gar nichts Konkretes sagen, sondern nur eine Weile reden? Wie man es von manchen Politikern kennt: Viel reden, nichts sagen.

Da kann es sinnvoll sein, wenn Sie sich Ihre Rede um einige Grundwerte herum arrangieren. Beschwören Sie einige Werte, füllen sie die Zwischenräume mit einigen Floskeln und verleihen Sie dem Ganzen mit einer starken Stimme Gewicht. Dann werden Ihre Zuhörer begeistert sein. Und das tolle daran, dass Sie Grundwerte beschwören: Es kann niemand wirklich dagegen sein.

Wenn wir alle zusammenarbeiten, wird sich auch die gerechte Anerkennung einstellen. Die Menschen werden sehen, dass wir uns zusammengerauft und uns einen Ruck gegeben haben, um etwas zu vollbringen. Sie werden erkennen, dass es uns wichtig ist, Geborgenheit zu schaffen. Nicht nur für einige wenige, sondern für alle. Und das haben wir nur unserem Einsatz zu verdanken, den wir gemeinsam geleistet haben und immer noch leisten.“

Dieser Abschnitt klingt doch wunderbar und sagt doch so gar nichts aus. Vielleicht passt er ja gerade zu ihrer persönlichen 1.-August-Ansprache. Dann sei Ihnen hiermit erlaubt, diesen Text einfach ohne Quellenangabe zu übernehmen.

Oder Sie setzen sich aus diesen Werte Ihre eigene pathetische 1.-August-Rede zusammen. Viel Spass dabei.

Wordcloud Werte Omnitext

Vielleicht wollen Sie ja aber auch etwas Konkretes sagen. Und Sie wissen nicht, wie Sie es formulieren sollen. Dann sollten wir uns unterhalten. Ich kann Ihnen daraus etwas schreiben, das Ihnen Aufmerksamkeit sichert und das nicht nur aus leeren Worthülsen zusammengesetzt ist. Rufen Sie am besten gleich an. Hier geht’s zum Kontakt.